Unser ganztägiger Trip mit dem Kayak startete vom kleinen Ferienort Kaiteriteri aus, der vorletzten mit dem Auto erreichbaren Siedlung vor dem Abel Tasman Nationalpark. Morgens um 09:00 Uhr ging es los. Positiv war gleich, dass außer uns und dem Guide, ein Mädel namens Cat, nur noch eine weitere Person, eine Holländerin dabei war, so dass der Ausflug sehr persönlich verlief. Erstmal mussten wir aber mit 100 Touries auf dem Boot hoch nach Anchorage in den Nationalpark fahren, wo dann jeder zum Wandern, Kayaken oder Baden seiner eigenen Wege ging. Wir wurden dann mit einem motorisierten Schlauchboot zum nächsten Strand gefahren, an dem unsere Kayaks lagen, wo größere Boote nicht an Land gehen konnten.
Nach einer kurzen Einweisung und dem Umpacken unserer Ersatzklamotten und der Lunchpakete in drybags (wasserdichte Säcke) und dem Verstauen in unser Kayak ging es dann los. Wir paddelten in einem Zweisitzer mit Heckruder, welches der Hintermann durch Pedale steuern kann. Sehr toll.
Die Google-Bilder und ähnliche, mit denen die Anbieter der Touren auf ihren Webseiten und Flyern werben, lügen nicht. Die Küste ist traumhaft. Da es sich ja um einen Nationalpark handelt, gibt es dort an der Küste keine Straßen, nur alle paar Kilometer mal steht ein Haus, in dem der Besitzer noch bis an sein Lebensende wohnen darf. Die zahlreichen Buchten mit Sandstränden sind also nur per Wanderung von mehreren Kilometern (über den Abel Tasman Coast Track) oder mit kleinen Booten, wie zum Beispiel Kayaks, erreichbar. Entsprechend einsam ist es dort auch, nur wenige Badegäste verirren sich an die Strände. Das Wasser ist kristallklar, vom Strand aus meerblau, vom Wasser aus türkis, wohl wegen der Reflexion der bewaldeten Hügel an der Küste. Es hat in der Tat etwas paradisisches. Noch dazu hatten wir einen Tag erwischt, an dem nicht nur die Sonne schien, sondern auch der Wind mitspielte, indem er kaum vorhanden und die See somit sehr ruhig war.
Der eigentliche Kayak-Trip bestand dann darin, zwei Stunden nach Norden die Küste hoch zu paddeln, dort an einem der Strände für knapp 2 Stunden zu pausieren, und dann wieder zurückzufahren. Zwischendrin erzählte uns Cat irgendwelche Anekdoten über Buchten, von der Flora und Fauna, außerdem plauderten wir mit den beiden Mädels auch ein bisschen über unsere bisherige Reise und über das (Alltags-)Leben außerhalb des Abel Tasman. Ein toller Tag. Zusammen mit dem Tongariro Crossing auf der Nordinsel und dem Milford Sound sicher das schönste Erlebnis unseres Neuseeland-Aufenthalts. :-)
Kaiteriteri, der Ort an dem der Trip startete ist, wie gesagt, ein Urlaubsort und zu dieser Jahreszeit ist es schwer, dort eine Unterkunft zu finden. Wir fanden leider nur noch ein Apartment in einem recht luxuriösen deutsch-schweizerischenResort mit eigenem Spa Pool im Mini-Wintergarten auf unserem Balkon mit Meerblick. :-)
Liebe Grüße,
Marian & Katha
"Wir fanden leider nur noch ein Apartment in einem recht luxuriösen deutsch-schweizerischen Resort mit eigenem Spa Pool im Mini-Wintergarten auf unserem Balkon mit Meerblick. :-) "
AntwortenLöschenSo ein Mist aber auch! Tut mir wirklich Leid für Euch :D