Donnerstag, 13. Juni 2013

Yosemite!

Der Yosemite Nationalpark liegt nördlich des Kings Canyon Nationalparks und etwa vier Autostunden östlich von San Francisco. Er ist einer der bundesweit bekanntesten und (auch unserer beschränkten Sicht nach) einer der schönsten. Hätte man die Landschaft planen und erschaffen können, man hätte es wohl kaum besser zustande gebracht: ein bewaldetes, gut zehn Kilometer langes Tal, von mehr als 1000 Meter hohen Granitwänden umgeben, durch das sich ein gemächlicher Fluss schlängelt. Von verschiedenen Orten starten Wanderwege, die oft am Wasserfällen enden, welche sich bis zu 700 Meter in die Tiefe stürzen. Ein Bild wie gemalt.

Am Samstag sind wir also angekommen und vor der Einfahrt ins Tal erst einmal nach oben zum Glacier Point gefahren. Dies ist ein touristisch stark frequentierter Aussichtspunkt direkt auf einer an das Tal grenzenden Granitwand, der eine tolle Vogelperspektive über das Yosemite Valley bietet.
Anschließend führen wir hinab und haben uns die unteren Yosemite Wasserfälle angesehen, die direkt mit dem Auto und sehr kurzem Spazierweg erreichbar sind. Unfassbar viele Touristen. So ein bisschen haben die Nationalparks Ähnlichkeiten mit Freizeitpark: man kommt an, muss an einem Häuschen mit uniformierter Person einen pauschalen Eintritt bezahlen und kann innerhalb des Parks dann überall hin. Sehr viele Attraktionen sind direkt und schnell (mit dem Auto) erreichbar, bei anderen muss man sich ein bisschen mehr anstrengen. Im Freizeitpark anstehen, im Nationalpark wandern. Für Essen muss man extra zahlen. Wenn's zu voll ist, ist es doof.
Untergekommen sind wir im Camp Curry, einem groß geratenen Zeltlager mit fest installierten Zelten, welche beheizt und auch hoch genug zum stehen sind.

Am Sonntag haben wir uns dann ein bisschen angestrengt und sind zu den oberen Yosemite Wasserfällen gewandert. Die Yosemite Falls zählen, addiert man alle Kaskaden auf, zu den höchsten Wasserfällen der Welt. Allein der obere Fall überwindet 400 Meter Höhe.
Nachmittags haben wir uns ein Schlauchboot gemietet und sind, unterbrochen von einigen Badepausen, den im Tal fließenden Merced River hinunter gepaddelt. Der Fluss ist sehr klar und ausreichend warm.

Montag Vormittag haben wir dann eine weitere Wanderung gemacht und haben eine Dusche am den Vernel Falls genossen. Ja, wieder mal ein Wasserfall. Aber man kann hier gar nicht viel anders, die Wanderwege führen fast alle zu solchen.
Es ist danach etwas Gewitter aufgezogen, auch für den nächsten Tag war das Wetter nicht gut gemeldet, so dass wir uns dazu entschieden, die Unterkunft in einem Hotel am Rande des Parks für die dritte Nacht zu stornieren und einen Tag eher nach San Francisco aufzubrechen.

Da liegen wir nun im unserem Hotelzimmer und haben mit dem morgigen Donnerstag den letzten Tag unserer Reise vor uns. :-/

Liebe Grüße,
Marian & Katha

1 Kommentar:

  1. Yosemite war ich leider noch nicht. Wahnsinn die Bilder!
    Was ein Glück, dass der Bär im Sequioa euch nicht so attraktiv fand ;-).
    Genießt die letzten Tage in SF. Gute Heimreise schon mal aus dem gewittrigen Schland.

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